16.4.2026 – Doe Helvetia hat sich 2025 knapp an die 700-Millionen-Euro-Prämien-Marke herangearbeitet. In Schaden/Unfall erreichte sie ein Plus von 6,0 Prozent, in Leben eine Steigerung um 13,3 Prozent. Den Vorsteuergewinn konnte sie von rund vier auf über 13 Millionen Euro heben.
Das Jahr 2025 hat der Helvetia Versicherungen AG einen Anstieg des Prämienvolumens um 8,0 Prozent auf 698,2 Millionen Euro gebracht. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.
Das Prämienaufkommen in der Sparte Schaden/Unfall konnte um 6,0 Prozent auf 501,2 Millionen Euro vergrößert werden.
Die größten Zuwächse wurden dabei in der Sachversicherung erzielt (201,6 Millionen Euro; +7,4 Prozent), vor Haftpflicht und Rechtsschutz (61,1 Millionen Euro; +8,7 Prozent) und Unfall inklusive Kfz-Unfall (64,2 Millionen Euro; +6,6 Prozent).
Die Lebensversicherung wuchs um kräftige 13,3 Prozent auf 196,9 Millionen Euro. Die Helvetia führt dies „insbesondere auf vermehrte Zuzahlungen und Einmalerläge“ zurück. Das Neugeschäft habe „ein Allzeithoch“ erreicht, schreibt CEO Thomas Neusiedler im Vorwort des Berichts.
Die Lebensversicherung gegen laufende Prämie wuchs um 3,8 Prozent auf 145,4 Millionen Euro.
Der größte Teil der Leben-Prämien floss in die anlagegebundene Lebensversicherung (164,8 Millionen Euro), die auch besonders stark zulegte (+18,1 Prozent). Die restlichen 32,1 Millionen Euro (–6,2 Prozent) gingen in die traditionelle Einzelversicherung.
Das Geschäftsjahr 2025 sei im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger von Unwetterschäden geprägt gewesen. Das wirkte sich vorteilhaft auf die Versicherungsleistungen aus: Ihr Volumen sank um 6,9 Prozent auf 448,6 Millionen Euro.
In Schaden/Unfall wurde ein Rückgang um 9,5 Prozent auf 302,1 Millionen Euro verzeichnet. In den Sachsparten war insbesondere der Schadenverlauf der Sturm- sowie der Haushaltsversicherung bedingt durch niedrigere Unwetterschäden „deutlich besser“ gewesen.
„In den übrigen Sachsparten steigen die Versicherungsleistungen bedingt durch Großschäden und inflationsbedingte Kostensteigerungen an, wobei die Unfall- und Kraftfahrzeugunfallversicherung wiederum geringere Großschäden und daher einen besseren Schadenverlauf aufweisen.“
Die Combined Ratio (IFRS 17 netto) lag nach Angaben der Helvetia mit 94,6 Prozent unter den 96,4 Prozent des Jahres 2024, „was auf eine geringere Schadenbelastung durch Wetterereignisse trotz steigenden Reparaturkosten zurückzuführen ist“.
Die Versicherungsleistungen in der Lebensversicherung seien „durch einen starken Anstieg bei Lebensversicherungs-Todesleistungen und einen moderaten Anstieg der Lebensversicherungs-Ablaufleistungen“ geprägt gewesen. Die Rückkaufsleistungen seien hingegen deutlich zurückgegangen.
In Summe sanken die Leistungen in der Sparte Leben um 1,1 Prozent auf 146,5 Millionen Euro.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) in Schaden/Unfall verbesserte sich auf 8,23 Millionen Euro (2024: –9,85 Millionen), jenes in der Lebensversicherung verringerte sich auf 5,21 Millionen Euro (2024: 13,86 Millionen).
Insgesamt konnte der Vorsteuergewinn damit von 4,02 Millionen (2024) auf 13,44 Millionen Euro gehoben werden, der Jahresüberschuss von 4,05 Millionen auf 14,68 Millionen Euro. Der Jahresgewinn stieg von 2,97 Millionen auf 12,76 Millionen Euro.
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