16.2.2026
Jährlich verletzen sich in der Rodelsaison im Schnitt rund 2.100 Personen beim Rodeln so schwer, dass sie ins Spital müssen. Darauf macht das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) aufmerksam. Manche Fälle können sogar tödlich enden: In der Rodelsaison 2025/26 sei bislang mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.
Als häufigste Unfallursachen werden Übermut und Selbstüberschätzung genannt. In KFV-Befragungen in den Spitälern geben mit 61 Prozent die meisten Verletzten an, gestürzt, gestolpert, gestoßen oder gesprungen zu sein. 26 Prozent der Unfälle waren Kollisionen mit statischen Objekten – etwa Bäumen oder Hinweistafeln. Rund acht Prozent der Fälle betrafen Kopfverletzungen.
Besonders häufig seien Kinder von Rodelunfällen betroffen: 31 Prozent der Verletzten sind unter 15 Jahre alt. Das KFV legt Erwachsenen wie Kindern das Tragen eines Helms nahe.
Crash-Simulationen zeigten, dass bei Unfällen mit Kindern ohne Helm bereits ab rund 10 km/h ein erhebliches Risiko für schwere Kopfverletzungen bestehe. Ein Helm schütze aber nicht in jeder Situation, warnt das KFV. Gemäß entsprechenden Normen werde er nur für Aufprallgeschwindigkeiten von etwa 20 bis 25 km/h geprüft.


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