Drei Nachwuchs-Talente ausgezeichnet

19.10.2018 – Angela Schrefl aus der Steiermark ist die Siegerin des Jungmakler-Awards 2018. Ebenfalls ausgezeichnet hat die 16-köpfige Jury Nicole Hubauer und David Aufinger.

Gerhard Matschnig (li.) und Franz Waghubinger mit den Gewinnern des Jungmakler-Awards 2018 (v.l.n.r.): Nicole Hubauer (Platz 2), Angela Schrefl (Platz 1) und David Aufinger (Platz 3) (Bild: Lampert)
Gerhard Matschnig (li.) und Franz Waghubinger (re.) mit den
Gewinnern des Jungmakler-Awards 2018 (v.l.n.r.): Nicole Hubauer
(Platz 2), Angela Schrefl (Platz 1) und David Aufinger (Platz 3).
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Nicht nur Versicherungsunternehmen konnten sich bei dem vom Branchenmagazin Asscompact in Vösendorf bei Wien veranstalteten „Trendtag“ am Donnerstag Gewinner-Zertifikate abholen.

Im Rahmen des „Jungmakler-Awards“ wurden auch wieder junge Talente aus der Maklerschaft ausgezeichnet.

Ursprünglich sei es beim Jungmakler-Award nur darum gegangen, Gründer und Nachfolger auf die Bühne zu holen.

Neues Kriterium Innovation

Nunmehr habe man den Wettbewerb insofern erweitert, als auch Innovation ein Aspekt sei, sagte Veranstalter Franz Waghubinger.

Damit sollen auch jene geehrt werden, die womöglich nicht „in der ersten Reihe“ des Unternehmens stehen, aber maßgeblich neue Ideen einbringen.

„Beeindruckt von Ideen, Engagement und Professionalität“

Dabei sei es heute keine einfache Zeit, Unternehmer zu werden, sagte Gerhard Matschnig, der die Verleihung gemeinsam mit Waghubinger moderierte. Immerhin befinde sich die Branche in der Einführungsphase von IDD und DSGVO, hinzu kämen die Entwicklungen im Bereich der IT.

Er sah aber im Zuge des Wettbewerbs zahlreiche Beispiele, wie mit diesen Herausforderungen positiv umgegangen wird: „Ich war beeindruckt von den Ideen, vom Engagement und von der Professionalität der Präsentation“, so Matschnig. „Das macht einem das Herz warm.“

Drei Erkenntnisse aus dem Wettbewerb

Wie Matschnig berichtete, stammten nur 30 Prozent der Bewerbungen von Frauen – ein Anteil, der aus seiner Sicht noch nicht ganz auf Höhe der Zeit ist.

In puncto Organisationsform sagte Matschnig, 40 Prozent begännen mit einem neuen Unternehmen „auf der grünen Wiese“, 40 Prozent stiegen in ein bestehendes Unternehmen ein, und 20 Prozent schlössen sich einem Maklerverbund an.

Was er aus dem Wettbewerb ebenfalls mitnahm: Herausforderung Nummer eins sei gar nicht so sehr die Regulierung, sondern vielmehr die Frage der Innovation, Stichworte Digitalisierung und Prozessanpassung.

Die drei Gewinner

In die engere Auswahl des mit 2.000 Euro für den ersten, 1.000 Euro für den zweiten und 500 Euro für den dritten Platz dotierten Jungmakler-Awards kamen zehn Kandidaten.

Ihnen wurde die Chance geboten, sich und ihr Unternehmen einer 16-köpfigen Jury, bestehend aus Vertretern der Maklerschaft, der Versicherungswirtschaft und der Wissenschaft, zu präsentieren.

Drei Personen wurden am Ende prämiert – wobei der Frauenanteil im Gewinnertrio deutlich höher war als im Gesamtbewerb. Der dritte Platz ging an den Tiroler „Insurpreneur“ David Aufinger, Platz zwei gewann Nicole Hubauer aus Oberösterreich.

Zur Siegerin kürte die Jury die Steirerin Angela Schrefl, die sich mit Freude daran erinnerte, wie sie für den Wettbewerb die ins Unternehmen investierte Arbeit hat Revue passieren lassen. „Es war schön zu sehen, was man gemacht hat und wie man es gemacht hat“, sagte Schrefl. „Es dann noch zu präsentieren, war noch schöner.“

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Digitalisierung · IDD · Vermittlerrichtlinie · Versicherungsmakler
 
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