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Neues IT- und Cyber-Produkt für Selbstständige und KMUs

8.11.2019 – Mit dem „IT-Sicherheitspaket“ bringt die Oberösterreichische ein Produkt auf den Markt, das aus drei Komponenten besteht: dem IT-Sicherheitscheck, der Assistance „Schutzengel“ und einer Cyberversicherung. An Versicherungssummen stehen 100.000 und 250.000 Euro zur Wahl.

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Die Oberösterreichische Versicherung AG rollt im Bereich IT, Datenschutz und Cyberkriminalität ein neues Produkt für Selbstständige und Klein- und Mittelunternehmen aus.

„Die Absicherung gegen diese neuartige Kriminalitätsart“, sagt Generaldirektor Josef Stockinger, werde in Zukunft „ähnlich einer Betriebshaftpflichtversicherung“ zur „Grundausstattung eines Unternehmens“ gehören.

Das „IT-Sicherheitspaket“, das in Zusammenarbeit mit Risk Experts, Europ Assistance und Munich Re entstanden sei, gehe über eine reine Absicherung finanzieller Schäden hinaus, unterstreicht der Versicherer.

Das nach einer Testphase nun seit Donnerstag im regulären Vertrieb befindliche Paket beinhaltet drei Komponenten: IT-Sicherheitscheck, „Keine Sorgen Schutzengel“ und Cyberversicherung.

Prüfung der Sicherheitssituation

Der „IT-Sicherheitscheck“ wird in der Offert-Phase durchgeführt. Er dient einer „Standortbestimmung der eigenen IT-Sicherheit“ und soll mögliche Schwachstellen, die für Angriffe anfällig sind, aufzeigen.

Geprüft wird beispielsweise, wie sicher das E-Mail-Konto ist, ob Schutz gegen Phishing vorhanden ist und wie sicher die Website vor Hackern ist.

Weiters „scannen wir das World Wide Web und das Darknet auf Hinweise, ob Cyberangriffe auf Ihr Unternehmen geplant sind“, heißt es im Prospekt.

Das heißt: Bei besonderen Vorkommnissen bzw. „Such-Treffern“ im Web bzw. Darknet „weisen wir den Versicherungsnehmer darauf hin und erarbeiten mit unseren externen Partnern eine Lösung, zur Erhöhung der IT-Sicherheit beim Kunden“, erläutert die Oberösterreichische.

Assistance

Zweiter Bestandteil ist der „Keine Sorgen Schutzengel“. Inkludiert ist hier ein „24/7-Support bei Cyberangriffen oder IT-Problemen“.

Potenzielle Einsatzfälle sind etwa die Verbesserung der IT-Sicherheit aufgrund der beim Check gefundenen Schwachstellen, die Prüfung der Website auf Rechtskonformität oder die Organisation erforderlicher Maßnahmen in Folge einer Cyber-Attacke.

Möglicher Kontaktwege für die Assistance sind Telefon oder Geräte-Fernwartung, gegebenenfalls kann auch Hilfe vor Ort nötig sein.

Cyberversicherung

Dritter Teil des Pakets ist eine Cyberversicherung. Sie leistet bei reinen Vermögensschäden aufgrund eines Cyberangriffs, eines unberechtigten Zugriffs – zum Beispiel eines Mitarbeiters – oder einer Datenschutzverletzung.

Der Basisschutz enthält nach Angaben des Versicherers folgende Deckungen:

  • Forensik- und Schadenfeststellungskosten,
  • Datenwiederherstellungskosten inklusive Entfernung der Schadsoftware,
  • Call-Center-Kosten nach einer Datenschutzverletzung,
  • Benachrichtigungskosten nach einer Datenschutzverletzung,
  • Erfüllung berechtigter und Abwehr unberechtigter Schadenersatzforderungen Dritter,
  • Erfüllung von Schadenersatzverpflichtungen wegen einer Verletzung des Persönlichkeitsrechts, einer Namensrechtsverletzung oder Urheber- und Markenrechtsverletzung.

Zusätzlich stehen optionale Deckungen zur Verfügung:

  • Betriebsunterbrechung (mit Selbstbehalt),
  • Kosten für die Einschaltung eines Krisenmanagements oder PR-Beraters zur Wiederherstellung der öffentlichen Reputation,
  • Vertragsstrafen wegen einer Verletzung des Payment-Card-Industry-(PCI)-Datensicherheitsstandards,
  • vertragliche Schadenersatzansprüche.

Versicherungssummen, Selbstbehalte, Prämie

Als Versicherungssummen stehen 100.000 oder 250.000 Euro zur Wahl sowie in der Cyberversicherung fixe Selbstbehalte von 1.000, 2.000 oder 5.000 Euro.

Zur Prämienhöhe erklärt das Unternehmen gegenüber dem VersicherungsJournal: „Die Prämie ist von mehreren Faktoren abhängig, die zur Kalkulation herangezogen werden. Vor allem die gewählte Betriebsart und der Jahresnettoumsatz sind für die Endprämie entscheidende Faktoren.“

Ein Beispiel: „Für einen Gastbetrieb (durchschnittliches Gasthaus) mit einem Jahresnettoumsatz von 1 Million Euro, ist, bei Auswahl der Grunddeckung, eine Endprämie von zirka 700 Euro zu veranschlagen.“

Für „Sicherheitscheck“ und „Schutzengel“ fallen keine gesonderten Kosten an, sie sind laut Oberösterreichischer bereits in der Endprämie enthalten.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Betriebshaftpflicht · Cyberversicherung · Mitarbeiter · Vermögensschaden
 
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