In welchen Sparten Makler „Themen der Zukunft“ sehen

6.2.2024 – Privat-/Wahlarzt, Sonderklasse, aber auch Cybercrime und Berufsunfähigkeit: Das sind laut der letzten „VAA“-Umfrage Themen und Risiken, in Bezug auf die nach Ansicht von Maklern in naher Zukunft mit steigender Versicherungsnachfrage zu rechnen ist.

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„Welche der folgenden Bausteine/Sparten/Bündel werden Kunden in den nächsten zwei Jahren stärker nachfragen?“

Das wollte die Wissma Marktforschungs-GmbH im Rahmen der Befragung zum „Versicherungsaward Austria 2023“ (VersicherungsJournal 28.11.2023) wissen, an der 619 Personen (davon 91 Prozent Versicherungsmakler und 9 Prozent Vermögensberater) teilgenommen haben.

Auf obige Frage gaben 610 Teilnehmer Auskunft, Mehrfachantworten waren möglich. Das Ergebnis: Besonders die Sparte Krankenversicherung scheint auf der Agenda zu stehen.

So gehen 83 Prozent davon aus, dass das Thema „Privatarzt/Wahlarzt“ in naher Zukunft an Interesse gewinnen wird. 67 Prozent meinen, dass die Nachfrage nach Sonderklasse-Absicherungen steigen wird.

Erwartungen auch in puncto Cyber und Berufsunfähigkeit

An dritter Stelle folgt die Cyberversicherung (54 Prozent), an vierter bereits wieder eine Biometrie-Sparte, die Berufsunfähigkeitsversicherung (45 Prozent).

Deutlich geringer ist der Anteil derer, die mit wachsender Aufmerksamkeit für nachhaltige Fonds bei Lebensversicherungen oder für Dread-disease-Versicherungen rechnen. Immerhin sind es aber auch hier 19 bzw. 16 Prozent, die steigende Nachfrage erwarten.

Themen der Zukunft (Daten: Wissma; Grafik: Lampert)

Vermittelte Produkte

Fast alle der 619 Umfrageteilnehmer vermitteln Kfz-, Haushalts-/Eigenheim-, Privat-Rechtsschutz- und Unfallversicherungen, gefolgt von Kranken- und Risikolebensversicherungen. Im Detail:

  • mehr als 90 Prozent: Kfz-Versicherung (94), Haushalt/Eigenheim (93), Rechtsschutz privat (91)
  • 81 bis 90 Prozent: Unfall (90), Kranken (88), Risikoleben (84)
  • 71 bis 80 Prozent: Gewerbe (79), Betriebsrechtsschutz (77)
  • 61 bis 70 Prozent: sonstige Sachversicherungen (68), Berufsunfähigkeit (68)
  • 51 bis 60 Prozent: Landwirtschaft (58), fondsgebundene Lebensversicherung (53)
  • 41 bis 50 Prozent: klassische Lebensversicherung (41)
  • 31 bis 40 Prozent: betriebliche Altersvorsorge (40)
  • 21 bis 30 Prozent: Pflege (26), Finanzierungsprodukte außerhalb von Versicherungen (22)
 
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