10.3.2026 – Die Umsatzrendite der heimischen Versicherungswirtschaft, also das Verhältnis von Vorsteuergewinn (EGT) zu abgegrenzten Prämien, betrug letztes Jahr 10,2 Prozent. Das ist eine Steigerung um 3,07 Punkte gegenüber 2024 und der höchste Wert seit 2017. Die Sparte Leben war allerdings leicht rückläufig.
An die 16 Milliarden Euro in der Sparte Schaden/Unfall, über fünf Milliarden in der Lebensversicherung und knapp dreieinhalb Milliarden Euro in der Krankenversicherung haben Österreichs Versicherer 2025 an Prämien (Gesamtrechnung) erwirtschaftet.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT), der Vorsteuergewinn, belief sich im vergangenen Jahr laut jüngst veröffentlichten Zahlen der Finanzmarktaufsicht (FMA) auf 2,46 Milliarden Euro – eine Steigerung um die Hälfte (+50,54 Prozent) gegenüber 2024 (VJ 6.3.2025).
Im Detail brachte Schaden/Unfall ein EGT von 2.037,8 Millionen Euro ein (+63,98 Prozent gegenüber 2024), die Lebensversicherung steuerte 193,40 Millionen Euro bei (–22,06 Prozent), die Krankenversicherung 230,87 Millionen Euro (+59,67 Prozent).
Das wirkt sich entsprechend auf die „Umsatzrenditen“ aus. Diese ergeben sich rechnerisch aus der Gegenüberstellung des EGT und des Volumens der abgegrenzten Prämien. Sie beschreiben also das „EGT pro Prämie“.
Damit ging der „Zickzack-Kurs“ der Umsatzrendite auch 2025 weiter – mit tendenzieller Aufwärtsbewegung.
Über alle Sparten hinweg hatte sie 2022 – nach dem Tiefpunkt von 2020 (3,90 Prozent) – den zweitniedrigsten Wert (4,67 Prozent) im Beobachtungszeitraum erreicht.
Seither entwickelte sich die Umsatzrendite über dieser Marke, 2023 erreichte sie 8,04 Prozent, blieb 2024 mit 7,09 Prozent etwas darunter und wurde 2025 wieder zweistellig: Mit 10,16 Prozent lag sie nur wenig unter den Spitzenwerten von 2016 (11,1 Prozent) und 2017 (10,9 Prozent).

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