29.5.2026 – Mit 4,86 Milliarden Euro Prämie erreichte die VIG gegenüber dem ersten Quartal 2025 ein Wachstum von 4,4 Prozent. Der Vorsteuergewinn stieg um fast ein Fünftel auf 310,3 Millionen Euro. Der Konzern will damit am Jahresziel von 1,25 bis 1,30 Milliarden Euro EGT festhalten.
Die Vienna Insurance Group (VIG) meldet für das erste Quartal 2026 verrechnete Prämien in Höhe von 4.857 Millionen Euro. Das sind um 4,4 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres.
Die höchsten Steigerungsraten gab es laut VIG in den Segmenten Tschechien (+8,4 Prozent), Polen (+ 5,0 Prozent), „erweiterte CEE“ (+5,0 Prozent) – und hier vorrangig Ungarn, Slowakei, Bulgarien – sowie Österreich (+4,5 Prozent) auf. Das Prämienvolumen in Österreich wird mit 1.673,6 Millionen Euro beziffert.
Die Netto-Combined-Ratio verbesserte sich auf 91,8 Prozent (–0,5 Prozentpunkte).
Die versicherungstechnischen Erträge ausgestellter Versicherungsverträge sind den Angaben zufolge um 9,1 Prozent auf 3.424,9 Millionen Euro gestiegen, mit Zuwächsen „in allen Sparten und Segmenten“. Für Österreich wird ein Plus von 4,5 Prozent auf 943,5 Millionen Euro ausgewiesen.
Um 18,8 Prozent konnte das Ergebnis vor Steuern auf 310,3 Millionen Euro gehoben werden. Das Gewinnplus komme aus den Segmenten Spezialmärkte, Polen, erweiterte CEE – hier vorrangig aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien, Serbien und der Ukraine – sowie Österreich.
Das Segment „erweiterte CEE“ umfasst Albanien und Kosovo, das Baltikum, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Moldau, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Ukraine und Ungarn. Das Segment Spezialmärkte umfasst Deutschland, Georgien, Liechtenstein und die Türkei.
Die Solvenzquote der Gruppe betrug zum Quartalsende 290 Prozent (inklusive Übergangsmaßnahmen).

„Auf Basis unserer ausgezeichneten Kapitalstärke sind wir in der Lage, attraktive Expansionsmöglichkeiten gezielt zu nutzen und unsere langfristige strategische Positionierung weiter auszubauen“, sagt VIG-Generaldirektor Hartwig Löger mit Blick auf Aktivitäten außerhalb Österreichs.
So weist die VIG unter anderem auf das jüngste Closing bezüglich der Nürnberger Beteiligungs-AG (VJ 19.5.2026) hin sowie auf den Kauf der Moldasig in Moldau (VJ 26.8.2025).
Und: Aufgrund „sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026“, so Löger, „bestätigen wir unseren Ausblick, für 2026 ein Ergebnis vor Steuern innerhalb einer Bandbreite von 1,25 bis 1,30 Milliarden Euro – exklusive Nürnberger – zu erzielen“.
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