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Uniqa-CEO Brandstetter: „Solide und kraftvoll aufgestellt“

10.6.2026 – Die Uniqa habe 2025 außergewöhnlich erfolgreich abgeschlossen, eine exzellente versicherungstechnische Entwicklung verzeichnet und sei bei ihrer Unternehmensstrategie den Plänen voraus, so CEO Andreas Brandstetter bei der Hauptversammlung. Aktionäre erhalten eine um 20 Prozent angehobene Dividende.

Die 27. Hauptversammlung fand im Wiener Uniqa Tower statt (Bild: Uniqa)
Die 27. Hauptversammlung fand im
Wiener Uniqa-Tower statt (Bild: Uniqa).

Am Dienstag fand im Wiener Uniqa-Tower die 27. ordentliche Hauptversammlung der Uniqa Insurance Group AG statt.

Selbst anwesend bzw. durch Aktionärsvertreter vertreten waren 641 Anteilseigner, die 229.189.433 Aktien oder 74,17 Prozent des Grundkapitals repräsentierten.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Wahl von zwei neuen Mitgliedern des Aufsichtsrats sowie die Beschlussfassung einer um 20 Prozent auf 72 Cent pro Aktie angehobenen Dividende, die dann einstimmig beschlossen wurde.

Nahezu alle anderen Beschlüsse wurden mit Mehrheiten jenseits der 95 Prozent gefasst, einzig für den Vergütungsbericht gab es knapp 7,7 Prozent Nein-Stimmen. Erwähnenswert ist auch, dass immerhin rund 3,2 Prozent der Anwesenden dem Vorstand die Entlastung verweigerten.

Uniqa: Dividendenentwicklung über zehn Jahre

Jahr

Dividende

Jahr

Dividende

2016

0,49 €

2021

0,55 €

2017

0,51 €

2022

0,55 €

2018

0,53 €

2023

0,57 €

2019

0,18 €

2024

0,60 €

2020

0,18 €

2025

0,72 €

2025 „außergewöhnlich erfolgreich“

Die Hauptversammlung stand unter dem Motto „Ahead of Plan“. CEO Andreas Brandstetter betonte in seiner Präsentation, Uniqa sei bei der Implementierung der im Vorjahr vorgestellten Unternehmensstrategie „Uniqa 3.0 Growing Impact 2025–2028“ den Plänen voraus.

2025 sei für den Versicherungskonzern „außergewöhnlich erfolgreich“ und die versicherungstechnische Entwicklung „exzellent“ gewesen. Uniqa sei „auf mehreren Beinen sehr solide und kraftvoll aufgestellt“, das breit diversifizierte Geschäftsmodell verleihe Resilienz.

Man habe sich deshalb „getraut“, die Ziele für Umsatz und Gewinn je Aktie anzuheben. Dabei sollen die Erträge stärker wachsen als die Umsätze, was es ermöglichen werde, die Dividenden weiter zu steigern.

Für das laufende Jahr bestätigte der Uniqa-CEO die Ergebnisprognose von 540 bis 570 Millionen Euro vor Steuern und die „klare Absicht, die Dividende weiter zu erhöhen“.

Wachstum im Fokus

Aktionärsfragen drehten sich unter anderem um die Wachstumsstrategie des Konzerns. Dieses soll vor allem in Märkten erfolgen, in denen Uniqa bereits tätig ist; an Akquisitionen in Deutschland ist Brandstetter nicht interessiert: „Wer wartet in Deutschland auf die Uniqa?“

Wachstumschancen sieht er einerseits „horizontal“ durch die Übernahme von Versicherern, andererseits „vertikal“ in Form von Akquisitionen im Bereich der Gesundheit, von Maklerorganisationen oder Vergleichsportalen.

Neue Aufsichtsräte

Nachdem Markus Andréewitch das satzungsmäßige Höchstalter erreicht hat, schied er mit Wirkung der Beendigung der Hauptversammlung aus dem Aufsichtsrat aus. Zudem legte der noch bis Ende Juni amtierende CEO der Raiffeisen Bank International, Johann Strobl, sein Amt zurück.

Um wieder die Zahl von zehn von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats zu erreichen, mussten daher zwei Mitglieder neu gewählt werden.

Neu in das Aufsichtsgremium gewählt wurde Michael Höllerer, Jahrgang 1978. Er ist designierter Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International und derzeit noch Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien.

Ebenfalls neu in den Aufsichtsrat wurde Bernhard Georg Breunlich (Jahrgang 1971) gewählt. Der Jurist ist seit 2017 geschäftsführender Gesellschafter der Personal- und Unternehmensberatung „Lawyers & more“.

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Gesundheitsreform · Steuern
 
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