20.3.2026 – In einer „Trend“/Market-Umfrage geben 28 Prozent an, privat krankenversichert zu sein, 15 Prozent denken darüber nach. Was die gesetzliche Krankenversicherung betrifft, wäre die Hälfte der Teilnehmer „sehr“ oder zumindest „eher“ für eine freie Wahl des Anbieters.

Etwas mehr als die Hälfte der Österreicher mit der Qualität der öffentlichen Gesundheitsversorgung zufrieden.
Dies jedenfalls ist das Ergebnis einer österreichweiten Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Market für das Magazin „Trend“ durchgeführt hat.
11 Prozent der 1.000 Befragten finden sie sehr gut, 46 Prozent eher gut. Als eher oder sehr schlecht bewerten sie 27 bzw. 13 Prozent.
Die Frage, ob eine private Krankenversicherung vorhanden ist, verneinte knapp mehr als die Hälfte (53 Prozent).
28 Prozent gaben an, neben der gesetzlichen Krankenversicherung auch über eine private zu verfügen. Market zufolge ist unter jenen, die das Gesundheitssystem positiv beurteilen, der Anteil der Privatversicherten höher.
Laut Jahresbericht des Versicherungsverbandes (VVO) waren 2024 in der privaten Krankenversicherung insgesamt 3,57 Millionen Risken erfasst (+2,0 Prozent gegenüber 2023).
Weitere 15 Prozent sagten, sie hätten derzeit zwar keine private Krankenversicherung, eine solche sei aber in Überlegung. Bei den unter 30-Jährigen ist laut Birgit Starmayr von Market das Potenzial am größten.
Was halten die Umfrageteilnehmer von einem „Systemwechsel“ in dem Sinne, sich bei einer grundsätzlichen gesetzlichen Versicherungspflicht selbst einen Anbieter zu wählen?
Das Bild ist ambivalent: „Sehr dafür“, sich selbst ihre Versicherungen wählen können, sind 20 Prozent, „eher dafür“ weitere 30 Prozent.
Eher oder sehr dagegen positionierten sich 23 bzw. 13 Prozent. Die übrigen 14 Prozent gaben an, dies nicht beurteilen zu können.
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