Pensionen: OECD empfiehlt Österreich Maßnahmen

15.11.2019

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in ihrem diese Woche veröffentlichten „2019 OECD Economic Survey Austria“ eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen. Darunter finden sich auch solche zum Pensionssystem.

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Österreich passe dieses nicht per Automatismus, sondern regelmäßig per Gesetz an. Wenn nun die Langlebigkeit stärker steige als erwartet, könnten sich die nötigen Anpassungen allerdings als „politisch schwierig“ herausstellen.

Zur langfristigen Sicherung des Pensionssystems rät die OECD deshalb, etwa das Pensionsantrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln. Österreich solle „demographische und andere strukturelle Entwicklungen“ genau beobachten“ und, je nach Notwendigkeit, das Antrittsalter erhöhen, die Beiträge anheben oder Leistungen reduzieren.

Die Organisation merkt außerdem an, dass „trotz einer positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren“ das effektive Renteneintrittsalter „nach wie vor deutlich unter dem OECD-Durchschnitt“ liege. Der Bericht (englisch) ist im Internet auf einer Webseite der OECD abrufbar.

Effektives Pensionsantrittsalter 1999 bis 2017 (Bild: OECD)
Effektives Pensionsantrittsalter 1999 bis 2017 (Bild: OECD). Zum Vergrößern Grafik anklicken.
 
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