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Millionenschäden nach Unwettern vom Wochenende

11.6.2024 – Unwetter haben in den vergangenen in weiten Teilen Österreichs schwere Schäden hinterlassen. Allein die Städtische rechnet mit über fünf Millionen Euro, die Hagelversicherung hatte am Freitag von 2,7 Millionen Euro Schaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Steiermark und Niederösterreich gesprochen.

Seit dem Wochenende ist es in vielen Teilen Österreichs zu Unwettern mit massiven Schäden gekommen, die Situation blieb auch zu Wochenbeginn angespannt, wie unter anderem orf.at berichtet.

Hagelversicherung: 2,7 Millionen Euro Schaden in zwei Ländern

Bereits am Freitag hatte die Österreichische Hagelversicherung VVaG von Starkniederschlägen und Hagel am Nachmittag desselben Tages berichtet.

In Mitleidenschaft gezogen worden seien 3.500 Hektar landwirtschaftlicher Flächen – Getreide, Mais, Kartoffeln, Kürbisse, Soja, Wein, Gemüse, Grünland – in der Steiermark (Bezirke Leibnitz, Deutschlandsberg) und 1.500 Hektar im niederösterreichischen Bezirk Waidhofen an der Thaya.

„Die ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung ergeben einen landwirtschaftlichen Gesamtschaden von 2,7 Millionen Euro, davon 1,9 Millionen Euro alleine in der Steiermark“, zog Pressesprecher Mario Winkler eine erste Bilanz.

Vor drei Wochen hatte die Hagelversicherung den ersten schweren Hagelschaden dieses Jahres gemeldet, bei dem im Burgenland auf 5.000 Hektar ein Schaden von 1,3 Millionen Euro Schaden entstanden war (VersicherungsJournal 21.5.2024).

Städtische rechnet mit mehr als fünf Millionen Euro Schaden

Am Montag gab die Wiener Städtische Versicherung AG eine Schätzung zu den Unwetterfolgen von Hagel, Starkregen mit Überflutungen und Sturmböen in den vergangenen Tagen ab. Besonders betroffen gewesen seien die Steiermark, das Burgenland, Kärnten und Niederösterreich.

„Genaue Schadenszahlen liegen noch nicht vor, aber wir rechnen mit Schäden in der Höhe von mehr als fünf Millionen Euro allein bei der Wiener Städtischen“, sagt Wiener Städtische Vorstandsdirektorin Doris Wendler.

„Gerade nach schweren Unwettern und Naturkatastrophen ist eine schnelle Schadensabwicklung notwendig“, so Wendler.

„Wichtig ist, dass Betroffene nach den ersten Aufräumarbeiten die Schäden mit Fotos dokumentieren und – wenn möglich – sollten zerstörte oder beschädigte Sachen nicht gleich weggeworfen, sondern aufgehoben werden.“

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Geschäftsbericht  · Unwetter
 
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